Ratgeber

Self-Publishing – Infos, Tipps und Wissenswertes

self publishingSeit dem es eBooks gibt steigt auch die Zahl der Self-Publisher, doch was bedeutet dieser Begriff? Self-Publishing bedeutet nichts anderes als Selbstverlag. Du als Autor bringst deine Werke ohne Verlag auf den Markt. Covergestaltung, Inhaltsgestaltung und Vermarktung das sind alles Sachen die Du selbst in deiner Hand hast. Aber keine Sorge es gibt natürlich Dienstleister und Plattformen die dir dabei helfen können.

Vorteile die man als Self-Publicher hat:

  • Jeder kann es werden:
    Wenn du bereit bist etwas Zeit und Mühe in dein Werk zu stecken, dann kannst auch du Autor werden.
  • Volle Kontrolle:
    Ein weiterer Vorteil von Self-Publishing ist die Kontrolle. Du hast keine Deadline(Abgabefrist), keine Vorgaben die deine Kreativität einschränken und keinen Verlag der dir im Nacken sitzt wenn du  mal etwas länger brauchen solltest.
  • Höherer Gewinn:
    Da bei dir der Verlag wegfällt gibt es auch eine aufgehaltene Hand weniger. Du Bezahlst schließlich die Produktion also gehört auch dir der Gewinn.
  • Kürzere Wartezeit:
    Hast du schon ein Mal versucht ein Skript bei einem Verlag einzureichen? Wenn du jetzt mit Nein geantwortet hast dann kann ich dir sagen dass du viel Zeit gespart hast. Bei einem Verlag kann es zugehen wie bei unseren Behörden, Du gibst dein Manuskript ab und wartest. Es kann über 2 Jahre dauern, von der Abgabe bis zur Finalen Veröffentlichung.

Self Publishing kann auch Nachteile haben:

  • Die Kosten:
    Im Eigenverlag musst du alle auf dich zukommenden kosten selber tragen.
    Von Druck über Cover bis hin zu Marketing, alles Dinge die du selber zahlen musst. Zum Glück gibt es eBooks da sind die Kosten um einiges geringer.
  • Das Risiko:
    Vergiss nicht du wirst nicht bezahlt, du bist der, der zahlt. Keiner kann dir Garantieren das du genügend Exemplare verkaufst um deine Herstellungskosten zu decken oder Gewinne zu verbuchen.
  • Weniger Anerkennung:
    Als Self-Publisher erhältst du weniger Anerkennung. Für Leser ist ein Verlag Das Zeichen dafür, dir vertrauen zu können. Aber hier können wir aufatmen, das bessert sich langsam.

Fazit: Das Self-Publishing hat viele Vorteile und ermöglicht dir deine Werke der Welt zu Präsentieren, Doch musst du dir auch der Risiken bewusst sein.

Was kostet es mich ein eBook zu schreiben?

Das ist wohl eine der häufigsten Fragen, kein Wunder es geht ja auch um dein Geld.
Zu aller erst kostet dich dein eBook Zeit und Geduld. Aber wenn du zahlen mit einem € Zeichen sehen möchtest, dann kann ich dir das nicht verübeln.

  • Lektorat:
    Hier kannst du mit 4 bis 8€ Pro Normseite(1500 Zeichen) rechnen.
    Wenn du jetzt glaubst das sei viel, vergiss bitte nicht dass ein Lektor nicht nur Korrektur liest.
    Er verbessert deinen Text durch das ersetzen von Begriffen mit passenden Formulierungen, verfeinert deinen Sprachstil und Korrigiert dein Werk.
  • Cover-Design:
    Je nach Designer solltest du mit 50 – 300€ rechnen und ich sage dir auch Wieso.  Das Cover ist ein sehr wichtiger Teil deines eBooks, es sollte gut aussehen und Passen. In den meisten Fällen wird dein Potentieller Kunde zu erst Das Cover sehen, schon hier musst du überzeugen. Es muss immer gut aussehen ob in Farbe oder Schwarz-Weiß(eBook Reader), es muss als Vorschaubild(z.B. bei Amazon) und auch vergrößert gut aussehen. Sowohl Typografie(Schrift) als auch das Bild müssen zueinander passen.
  • Herstellung:
    Die 50 – 100€ für die Herstellung sind relativ gering verglichen mit dem Lektorat.
    Fragst du dich gerade was ich mit Herstellungskosten meine, da wir doch von einem eBook sprechen? Es gibt verschiedene eBook Formate für unterschiedliche eReader. Bei der Herstellung wird dein Werk in unterschiedliche Formate umgewandelt damit du es auf gängigen Plattformen vermarkten kannst.

Fazit: Wenn du die oben genannten Tätigkeiten nicht selber übernimmst solltest du je nach Seitenzahl schon mit 500€ bis 1500€ rechnen.

Welches Programm soll ich zum schreiben benutzen?

Programme zum Schreiben von Texten gibt es wie Sand am Meer, einige Kosten was und andere sind Umsonst. Welches du am Ende verwenden wirst ist dir überlassen. Mein Rat an dich: Du brauchst kein Programm das Unmengen an Geld kostet, Kostenlos reicht Vollkommen aus.

  • LibreOffice
    Mit LibreOffice wirst du sicherlich gut arbeiten können wenn du schon OpenOffice kennst. Sowohl der Aufbau als auch die Funktionen erinnern sehr stark an den Zwilling OpenOfice.
    Das wundert uns aber nicht da wir uns sicher daran erinnern das LibreOffice eine Abspaltung von seinem Zwilling ist. Dem Projekt und auch uns kommt zu gute das die Entwicklung von LibreOffice schneller voran zu gehen scheint.
    https://de.libreoffice.org/
  • Sigil
    Bevor du dich entscheidest mit einem der oben genannten Programmen zu arbeiten solltest du dir Sigil wenigstens mal angeschaut haben. Dank dem WYSIWYG( What You See Is What You Get) Editor und der Funktion zur HTML Ansicht. Im ePub Format wird dein Text genau so aussehen wie du es in der Vorschau gesehen hast, und das ist nicht bei jeder Software der Fall. Was dir sicherlich bei deiner Arbeit auch helfen wird ist die Suchen & Ersetzen Funktion und die gute Rechtschreibprüfung.
    http://www.chip.de/downloads/Sigil_50373766.html
  •  Open Office
    Ich bin mir gerade selber unsicher ob ich dazu überhaupt was schreiben muss da du es sicherlich schon kennst und auch schon damit gearbeitet hast. Aber für die Vollständigkeit und dem Vorteil der Bekanntheit dieser Software gehört es sich diese zu erwähnen. Falls du deine Datei auf eine Cloud lädst oder auf einem USB-Stick hast wirst du keine Probleme haben einen Rechner zu finden um weiter zu arbeiten falls du nicht gerade daheim bist.
    https://www.openoffice.org/de/
  • iBooks Author
    Falls du ein Mac Nutzer bist und planst für den Apple eigenen iBook Store zu schreiben, dann muss ich dir von iBooks Author erzählen. Es ist super leicht damit zu arbeiten, du kannst mit zurecht schieben und einfügen von Bildern oder Grafiken unkompliziert ein eBook schreiben was sich sehen lässt. Meine Beiträge und texte schreibe ich mit OpenOfice vor und muss zugeben das es mir mit iBooks Author mehr Spaß machen würde.
    https://www.apple.com/de/ibooks-author/

Fazit: Wie du sehen kannst gibt es genügend Auswahl für dich. Die Wahl liegt bei dir!

Es gibt noch viel mehr was du wissen solltest, Ich werde diesen Bereich stetig erweitern und gezielt Fragen beantworten die du sicherlich noch haben wirst. Besonders freuen wird es mich wenn ich auch dein eBook vorstellen darf.